Sie waren klein. Sehr klein. Sie konnten noch nicht mal alleine fressen. Und sie waren von Menschen entsorgt worden, die wahrscheinlich zu geizig waren, Geld für die Kastration ihrer Katze auszugeben. Na, da schmeißt man die unwillkommene Brut doch besser einfach auf den Müll.

Dass sie überlebt haben, verdanken sie Menschen, die nicht einfach zusehen konnten, wie so kleine Kreaturen elendig zu Grunde gehen. Man brachte sie zu einer Familie, die für ihre Tierliebe bekannt war und dort wurden sie liebevoll versorgt und aufgepäppelt. Schon bald waren sie putzmunter, konnten alleine fressen und waren alt genug, in ein neues Zuhause zu ziehen.

Über einen klitzekleinen Umweg kamen sie dann Mitte März 2013 zu mir.

An der Vermittlung war ich nicht ganz unschuldig.  So gab es da auch nichts zu überlegen, als es hieß, dass die beiden in die neue Wohnung nicht mit einziehen durften. Ich war mir zwar ziemlich sicher, dass Charly von dem Familienzuwachs nicht begeistert sein würde, aber das kriegen wir schon irgendwie gewuppt. Und eine Vermittlung an andere Leute, die ich nicht kannte und wo ich den Kontakt zu den Beiden verlieren würde, kam für mich nicht in Frage.

So landeten sie also bei mir. Charly ist, wie bereits gesagt, not amused. Da die beiden aber ihr eigenes Reich haben und somit Charly aus dem Weg gehen können, klappt das "Zusammenleben" recht gut.

Ende Juni 2013 feierten sie ihren geschätzten ersten Geburtstag und aus den kleinen Winzlingen sind inzwischen zwei stolze Kater geworden.

 

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